Eismaschinen im Test

Das sind die Momente, in denen ich gerne Mitarbeiter bei der Stiftung Warentest wäre. Die Kollegen und Kolleginnen haben kürzlich Eismaschinen getestet. Insgesamt 20 Geräte wurden dabei unter die Lupe genommen: zehn passive – also Geräte, bei denen ein Kühlakku vor der Eisherstellung mehrere Stunden ins Kühlfach muss. Und zehn aktive Eismaschinen. Diese Geräte haben einen Kompressor und können direkt nach dem Anschalten Eis herstellen. Der Nachteil bei den passiven Geräten: sie können nur wenig Eis herstellen. Bei den aktiven Eismaschinen braucht es in der Küche viel Platz.

Testergebnisse passive Geräte

Hier konnte nur ein Gerät wirklich überzeugen: die Eismaschine “WMF Küchenminis” für ca. 65 Euro. Die Eismaschine machte bei den passiven Geräten das beste Vanilleeis, wenn auch nur insgesamt vier Kugeln in einem Durchgang. Alle anderen neun Geräte schnitten ebenfalls mit dem Testurteil “befriedigend” ab. Keine konnte so wirklich überzeugen, da die Herstellung von Eis am Ende doch recht aufwändig ist.

Testergebnisse aktive Geräte

Die Eismaschinen mit Kompressor konnten im Test fast alle überzeugen. Von den zehn getesteten erhielten immerhin sieben Geräte das Testurteil “gut”. Testsieger ist auch Preis-Leistungs-Sieger: “Medion MD18387” für rund 180 Euro.

Für welche Maschine Sie sich auch immer entscheiden: einen persönlichen Tipp für Eis-Rezepte habe ich noch für Sie. Das Buch “Eis! Gelato! Sorbet” von Ralf Sander.

Bild: iStock/Muenz

Ron Perduss

Ich bin gelernter Bankkaufmann. Als Journalist mache ich seit über 20 Jahren Radio und seit 8 Jahren Fernsehen. Seit 2009 habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Fokus sind hier Ihre Fragen rund um Finanzen, Versicherungen, Verbraucher- und Reiserecht. Außerdem teste ich regelmäßig Produkte. Meine Beiträge laufen auch auf verschiedenen Radio- und TV-Sendern.

Kommentar hinzufügen