Vorsicht vor Fake-Coronatests

Jede Woche werden deutschlandweit über eine Millionen Tests auf eine Corona-Infektion durchgeführt. Dazu kommen vermutlich noch weitere Millionen Selbsttests zuhause oder auch in den Betrieben. Wer seinen Test in im Internet, in der Drogerie oder auch beim Discounter kauft, setzt natürlich darauf, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht. Leider ist es aber mittlerweile so, dass viele Schnelltests minderwertig produziert sind bzw. “gefälscht” sind und deshalb gar keine Aussagekraft haben.

Woran erkenne ich einen gefälschten Schnelltest?

Um unsere und die Gesundheit anderer zu schützen, sollten wir mit einem kurzen Blick überprüfen ob es sich möglicherweise um einen gefälschten Test handelt. Bei den Fake-Test fehlen meist Herstellerangaben und Kontaktdaten auf der Verpackung. Außerdem muss bei immer die Adresse des Herstellers drauf stehen. Die meisten Tests kommen aus Asien und in diesen Fällen muss zusätzlich auch die Firma drauf stehen, die den Test innerhalb der EU vertreibt. Fehlen diese Angaben, sollte man den Test nicht kaufen bzw. auch nicht benutzen.

Achten Sie außerdem auf das CE – Zeichen gefolgt von vier Ziffern. Dieses Zeichen + Ziffern müssen auf der Verpackung und auf dem Beipackzettel stehen. Auch der Verkaufspreis ist ein Indiz, ob es sich hier um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt. Bei Online-Preisen von unter 3,00 Euro je Test sollte man skeptisch werden.

Bild: iStock/nito100

Ron Perduss

Ich bin gelernter Bankkaufmann. Als Journalist mache ich seit über 20 Jahren Radio und seit 8 Jahren Fernsehen. Seit 2009 habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Fokus sind hier Ihre Fragen rund um Finanzen, Versicherungen, Verbraucher- und Reiserecht. Außerdem teste ich regelmäßig Produkte. Meine Beiträge laufen auch auf verschiedenen Radio- und TV-Sendern.

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