Kinderbonus und neuer Perso: Änderungen im August

Auch dieser Monatswechsel bringt wieder viele Änderungen: Vom Kinderbonus, über neue Personalausweise bis hin zu längeren Fristen bei der Steuer. Das ändert sich für Sie im August.

Update: Seit dem 1. August gilt eine Corona-Testpflicht für alle Einreisenden nach Deutschland! Mehr dazu finden Sie hier.

  Kinderbonus 

Im Rahmen des sogenannten “Corona-Aufholoprogramm” von Bund und Ländern, erhalten Familien mit geringem Einkommen eine Kinderfreizeitbonus. Die Extra-Zahlung beträgt 100 Euro und kann für Ferien-, Sport,- und Freizeitaktivitäten Eingesetz werden. Berechtigt dazu sind Familien mit minderjährigen Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel Hartz IV beziehen. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit.

 Neuer Personalausweis

Wer ab dem 2. August einen neuen Personalausweis beantragt, muss verpflichtend – wie auch schon beim Reisepass – einen Fingerabdruck abgeben. Grund dafür ist die Umsetzung einer entsprechenden EU-Verordnung. Und auch das Aussehen des Personalausweises verändert sich: Neben angepassten Sicherheitsmerkmalen, wird am auffälligsten das EU-Logo sein, welches oben links auf dem neuen Personalausweis platziert ist. Eine Umtauschpflicht besteht übrigens nicht. Und auch die Kosten für uns Verbraucher bleiben gleich.

  Mehr Zeit für die Steuer

Gute Nachrichten vom Bundesfinanzministerium: Wer für das vergangene Jahr 2020 seine Steuer abgeben muss, hat dafür nun mehr Zeit. Die Fristen zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2020 wurden um drei Monate bis zum 31. Oktober 2021 verlängert. Wer seine Steuererklärung über einen Steuerberater einreicht, hat sogar bis zum 31. März 2022 Zeit! Grund für die Fristverlängerung ist die Belastung durch die Corona-Pandemie.

 Schärferes Urheberrecht auf Online-Plattformen 

Auf Online-Plattformen wie Facebook gilt ab August ein schärferes Urheberrecht. Deutschland setzt damit eine EU-Richtlinie um, über die in der Vergangenheit öfters gestritten wurde. Denn künftig haften die Plattformbetreiber für urheberrechtlich geschützten Werke, die ihre Nutzer hochladen. Die Plattformen müssen diese Inhalte löschen oder über entsprechende Sondervereinbarungen bzw. Lizenzvereinbarungen vorsorgen. Das Hochladen kurzer Sequenzen bleibt aber weiter erlaubt.

Bild: iStock/RomoloTavani

Ron Perduss

Ich bin gelernter Bankkaufmann. Als Journalist mache ich seit über 20 Jahren Radio und seit 8 Jahren Fernsehen. Seit 2009 habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Fokus sind hier Ihre Fragen rund um Finanzen, Versicherungen, Verbraucher- und Reiserecht. Außerdem teste ich regelmäßig Produkte. Meine Beiträge laufen auch auf verschiedenen Radio- und TV-Sendern.

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