Diese Neuerungen bringt der Mai

Jugendliche sollen künftig besser im Netz geschützt werden, Eltern und Sozialhilfeempfänger erhalten einen Corona-Bonus, der Mindestlohn für Maler und Lackierer steigt und eine wichtige Frist für WhatsApp-Nutzer läuft aus. Das sollten Sie wissen.

Mehr Schutz für Kinder und Jugendliche im Netz

Das reformierte Jugendschutzgesetz soll Kinder und Jugendliche besser vor Mobbing und sexuellen Übergriffen schützen. So müssen Plattformen, die beispielsweise Spiele und Filme anbieten, eine einfach zugängliche Form der Beschwerdemöglichkeit anbieten. Zudem schreibt die Gesetzesänderung eine einheitliche Alterskennzeichnung für Online-Inhalte und einen besseren Schutz gegen Kostenfallen wie Abos vor.

Corona-Bonus für Eltern und Grundsicherungsempfänger

Als Unterstützung während der Corona-Pandemie erhalten Eltern im Mai einen einmaligen Bonus in Höhe von 150 Euro pro Kind. Der Anspruch wird geregelt wie beim Kindergeld – ein extra Antrag muss dafür also nicht gestellt werden. Aber Achtung: Bei der Steuer wird der Bonus – wie auch das Kindergeld – mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Je höher also das Einkommen desto weniger bleibt am Ende übrig. Auf Hartz IV und den Unterhaltsvorschuss wird der Bonus nicht angerechnet. Personen mit Anspruch auf Grundsicherung erhalten im Mai ebenfalls automatisch einen einmaligen Bonus in höhe von 150 Euro.

Mehr Geld für Maler und Lackierer

Der Mindestlohn für Maler und Lackierer steigt ab dem 1. Mai 2021 in Westdeutschland auf 17,51 Euro und in Ostdeutschland auf 16,88 Euro. Zudem sollen die Beschäftigten der Branche eine einmalige Corona-Prämie in Höhe von 330 Euro erhalten.

WhatsApp-Frist läuft aus

Die neuen Geschäftsbedingungen von WhatsApp treten in Kraft. Nutzer müssen diese bis zum 15. Mai akzeptieren. Wer das nicht macht, kann die App nicht mehr nutzen. In den neuen Richtlinien wird beispielsweise konkretisiert welche Daten WhatsApp mit seiner Muttergesellschaft Facebook austauscht. Das Wiederrum verunsicherte viele User. Wer den neuen Geschäftsbedingungen nicht zustimmen möchte, hat nur die Wahl auf einen anderen Messenger-Dienst wie Threema, Signal oder Telegramm umzusteigen.

Ron Perduss

Ich bin gelernter Bankkaufmann. Als Journalist mache ich seit über 20 Jahren Radio und seit 8 Jahren Fernsehen. Seit 2009 habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Fokus sind hier Ihre Fragen rund um Finanzen, Versicherungen, Verbraucher- und Reiserecht. Außerdem teste ich regelmäßig Produkte. Meine Beiträge laufen auch auf verschiedenen Radio- und TV-Sendern.

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