Das ändert sich im April

Neuer Monat, neue Verordnungen und Regeln. Das sollten Sie wissen.

Impf-Turbo, ein neuer Führerschein, mehr Geld und gesündere Lebensmittel. Das ändert sich für uns im April.

Impfen

Nach Ostern soll es nun losgehen: Zehntausende Hausärzte werden in die Impfstrategie mit aufgenommen. Zum Start bekommen Sie jedoch pro Praxis und Woche nur 20 Impfdosen zugeteilt. Die Verimpfung der Impfmittel soll nach den derzeit geltenden Priorisierungen aus der Impfverordnung umgesetzt werden.

Mehr Geld für Pflegekräfte und Beamte

Der Mindestlohn für Pflegekräfte steigt: Er beträgt künftig 12,50 Euro pro Stunde für Beschäftigte im Tarifgebiet West und 12,20 Euro pro Stunde für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tarifgebiet Ost.

Auch Beamte von Bund und Kommunen erhalten ab 01. April mehr Geld. Hier werden die Bezüge auf das Niveau der Tarifbeschäftigten angepasst. Hier hatte man sich im vergangenen Herbst auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Konkret bedeutet das eine Steigerung um 1,2 Prozent.

Führerschein

Der Kombi-Führerschein kommt: Dieser erlaubt dann auch Automatik-Absolventen das Fahren von Schaltwagen. Innerhalb der praktischen Ausbildung müssen mindestens zehn Stunden mit einem KFZ mit Schaltgetriebe absolviert werden. Die Fahrprüfung darf dann jedoch mit Automatikgetriebe durchgeführt werden.

Gesündere Lebensmittel

Der Einsatz von Transfettsäuren wird reglementiert: Diese sogenannten ungesättigten Fettsäuren sorgen für einen erhöhten Cholesterinspiegel und in der Folge für Herz- Kreislauferkrankungen. Ab dem 02. April dürfen je 100 Gramm Lebensmittel nur noch maximal zwei Gramm industriell gefertigte Transfettsäuren enthalten sein. Das betrifft zum Beispiel Produkte wie Pommes Frites oder auch Croissants.

Kassenbons

Diese werden ab 01. April länger: Um Steuerbetrug vornzubeugen finden sich ab sofort mehr Informationen auf einem Kassenbon. Neu sind zum Beispiel der Beginn und das Ende des Kassiervorgangs.

Home Office

Verordnung läuft aus: Die Regelung, dass Firmen ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, läuft am 30. April aus. Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist aber davon auszugehen, dass diese Regelung verlängert wird. Der Berliner Senat hat die Homeoffice-Pflicht kürzlich sogar erst für die Unternehmen der Hauptstadt verschärft.

Bild: iStock/insta_photos

Ron Perduss

Ich bin gelernter Bankkaufmann. Als Journalist mache ich seit über 20 Jahren Radio und seit 8 Jahren Fernsehen. Seit 2009 habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Fokus sind hier Ihre Fragen rund um Finanzen, Versicherungen, Verbraucher- und Reiserecht. Außerdem teste ich regelmäßig Produkte. Meine Beiträge laufen auch auf verschiedenen Radio- und TV-Sendern.

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